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Portrait Susanne Dill

Akkordeon, Schwyzerörgeli

Susanna Dill
1973 glaubte mein damals 22-jähriger Cousin, den Zeitpunkt verpasst zu haben, sich den Wunschtraum des Akkordeonspiels zu erfüllen. Diese fatale Fehleinschätzung veranlasste ihn dazu, mir im Alter von elf Jahren ein Akkordeon zu schenken. Nach Schulabschluss absolvierte ich die Ausbildung beim Schweizerischen Akkordeon-Lehrer-Verband. Anschliessend bot sich mir die Möglichkeit, das „Musikhaus zum Rübenloch“ in Murten zu übernehmen, welches ich bis heute leite. Im mittlerweile sechsköpfigen Team werden Musikunterricht, Vermietung, Verkauf von Instrumenten und Noten, sowie Beschallung und Reparaturen angeboten. Während dem Instrumentalunterricht (1982-1985) bei Milan Novotny am Konservatorium Freiburg wechselte ich auf das Konvertierbare Akkordeon mit Standard- und Einzelton-Bass. Dieses System erlaubt sowohl die traditionelle Standardbassbegleitung als auch das freie Melodiespiel mit der linken Hand. Damit eröffneten sich neue Welten und Wege; der Zugang zur ernsten Musik und die Entfaltungsmöglichkeiten des Akkordeons in der Renaissance- und Barockmusik bis hin zur zeitgenössischen Literatur. 1991 begann ich das Studium beim Schweizerischen Musikpädagogischen Verband (SMPV) bei Jürg Luchsinger, welches ich mit dem Lehrdiplom abschloss. Das Zusammenspiel in verschiedenen Besetzungen, beispielsweise mit Saxofon, Oboe, Blockflöte, Querflöte und Violine in unterschiedlichsten Stilrichtungen bedeutet mir viel und bereichert mein eigenes Spiel. Regelmässig nehme ich auch die Herausforderung an, neben solistischen Auftritten und Engagements bei Musical und Theaterinszenierungen mitzuwirken. Von der Vielseitigkeit des Akkordeons motiviert und begeistert, begleite ich meine SchülerInnen auf der Entdeckungsreise, die das Instrument für sie bereithält.